Meditationsbild

Ziel meines Angebotes ist es, Sie als Einzelperson oder in Gruppen in neue Handlungs- und SpielRäume zu führen und zu begleiten- ein Feld zu öffnen für Selbsterfahrung und Selbstheilung

Ausgehend von einem ganzheitlichen Menschenbild und Gesundheitsbegriff,
steht im Mittelpunkt meines Angebotes, Sie in Ihre gelassene Selbstsouveränität  zu begleiten.

Hierbei bin ich keiner speziellen Technik oder Lehre verpflichtet. Vielmehr ist es mir wichtig, Sie (ob in der Gruppe oder als Einzelperson) in dem Prozess der zunehmenden Selbstermächtigung zu begleiten. In diesem Prozess können Sie – sowohl bezogen auf körperliche Beschwerden als auch seelische und soziale Probleme – Möglichkeits- und Spielräume betreten, die Sie bislang vielleicht nicht bemerkt haben. Hier können sich Ängste auflösen, Vertrauen ins Leben entsteht. Dieser Prozess wird meditativ-spürend von mir begleitet, d.h. Sie nehmen in einer geführten Meditation direkten Kontakt mit Ihrer inneren Wirklichkeit auf – dem Ort Ihrer Selbstwirksamkeit.

Alle Lebensumstände spiegeln sich auch in den Körperstrukturen. Mein Ansatz kombiniert deshalb Meditation, Achtsamkeitsübungen und sanfte Körperarbeit.

Das Öffnen neuer SpielRäume ist eine Reise, die mit Überraschungen aufwartet. Es ist eine Reise, die uns erlaubt mit Leichtigkeit alte Muster und Überzeugungen loszulassen und persönliche Freiheit zu erleben, Heilung zu erfahren.

Lesen Sie mehr über die Wirkungsweise von Meditation 

Physiologie der Meditation - oder Warum ist Meditation so hilfreich für den Körper?

Physiologie der Meditation

Um den Sinn der Meditation auch aus medizinisch-physiologischer Sicht zu verstehen, möchte ich die physiologischen Reaktionen des Körpers auf Stress und im Gegensatz dazu in der Meditation beschreiben.
Im Körper herrschen 2 gegensätzlich arbeitende Nervensysteme über die Funktionen von Herz-Kreislaufsystem, Verdauungssystem, Immunsystem u.a.
Das sogenannte vegetative Nervensystem besteht aus diesen beiden Einheiten- dem Sympathikus und dem Parasympathikus.
Das sympathische System reagiert auf Stress – es wird auch unser Fluchtsystem genannt.
Auf der Flucht brauchen wir viel Muskelkraft, das Herz muss schnell für Sauerstoff sorgen und deshalb mehr pumpen, der Blick sollte verengt sein auf das Wesentliche und fokussiert bleiben. Auf der Flucht brauchen wir keine Verdauung, keine Immunabwehr und keine Selbstheilungskräfte, deshalb sind diese Systeme dann heruntergefahren.
Das gilt auch für den Kampf. Unsere Sinneswahrnehmungen sind eingeschränkt auf einen Fokus und wir sind zwar gegenwärtig, aber können nur im Sinne des Kampfes agieren. Wenn wir nicht fliehen oder kämpfen reagieren auf Gefahr sowie auf Stress mit Erstarrung.
In der Erstarrung gibt es noch weniger Bewegungsfreiheit, die körperliche Reaktion ist aber dennoch adrenalinvermittelt, sprich das sympathische Nervensystem fährt hoch.
Das Sympathikus System ist sehr alt, sprich schon bei unseren Urahnen ausgeprägt worden. Dies macht in einer Welt mit Säbelzahntigern Sinn- Flucht, Kampf oder Erstarrung zu ermöglichen bei körperlicher Gefahr war für das Überleben existenziell.
Auch heute gibt es natürlich Situationen, in denen wir sehr schnell handeln müssen und uns dieses System unterstützt.

Problematischerweise unterscheidet das System nicht zwischen tatsächlicher Gefahr und gefühlter Gefahr.
Ob wir einen gruseligen Film sehen, von dem wir bewusst natürlich wissen, dass es nur ein Film ist oder etwas ähnliches tatsächlich erleben, ist unerheblich für unsere Gefühlslage- die Bilder können innerlich das Stresssystem antriggern, d.h. die ganze Palette der körperlichen Reaktionen auslösen, ohne dass wir von unserem Sofa aufstehen!

Ebenso können andere „imaginäre“ Gefahren eine typische Stressreaktion hervorrufen. Diese Stressreaktion wird von uns aber zumeist gar nicht bemerkt. Wenn wir in einer solchen Situation in unseren Körper hineinspüren würden, würden wir bemerken, dass unsere gesamte Muskulatur angespannt ist als ob wir rennen oder kämpfen müssten. Wir würden spüren, dass der Puls erhöht ist, die Atemfrequenz gesteigert, wir tendenziell mehr ein- als ausatmen. Wenn wir den Blutdruck messen würden, wäre dieser erhöht . Wenn dieser Druck/ Stress länger anhält, würden wir bemerken, dass die Verdauung sich ändert, der Bauch tendenziell angespannt ist.
Weil wir im Kampf – bzw. Fluchtmodus sind, kommunizieren wir auch anders, erleben die Realität im Sinne der gefühlten Gefahr, das System bleibt weiter aktiv, weil wir immer weniger realistisch einschätzen können, was tatsächlich passiert.

In diesem Kreislauf von sich dauernd bestätigenden Gefahren, bekommt der Körper immer seltener eine Auszeit, in der er sich um Verdauung, Immunsystem und Selbstheilung u.a. kümmern kann.

Hierfür ist der Gegenspieler des Sympathikus, der oben schon erwähnte Parasympathikus zuständig. In der Ruhe und Entspannung, sinkt die Herzfrequenz und der Blutdruck, die Verdauung, einschließlich der Entgiftungsvorgänge in Leber und Niere können nun aktiv werden, die Atmung wird langsamer und der Körper repariert seine größeren und kleineren Schäden, die Abwehr gegen jegliche Art von Fremdkörpern ( Bakterien, Viren, Prionen, Allergenen usw.) wird in Gang gesetzt und vieles mehr.

Im Schlaf heilen wir also, in der körperlichen Ruhe liegt tatsächlich die Kraft- nämlich die Selbstheilungskraft!

Um diese Effekte zu unterstützen, sollten wir dem Körper Ruhe und Entspannung verschaffen – besonders effektiv durch Meditation!